Betrugsprävention: Warnung vor E-Mails mit gefährlichem Anhang

NEUE MELDUNG:

Erneut werden wieder flächendeckend und in betrügerischer Absicht E-Mails scheinbar im Namen der Fiducia sowie der Volksbanken und Raiffeisenbanken versendet. Wie bereits im letzen Jahr (Januar/Mai/Juni/November/Dezember) wird über diese Emails versucht, die Benutzer auf Webseiten zu locken, die den Online-Banking-Trojaner GEODO verteilen. Die Mails sind als Paketankündigung der DHL getarnt oder werden im Namen der Fiducia versendet (hier haben wir bisher nur die Information, dass Mails im Umlauf sind).



Zusätzlich sind viele gefälschte Rechnungen im Umlauf Verbraucherzentrale Hessen warnt vor E-Mails mit gefährlichem Anhang

In diesen Tagen erhalten viele Verbraucher bundesweit wieder dubiose E-Mails, die angeblich von der Deutschen Telekom, Vodafone, Paypal oder Volksbanken stammen.



Mit diesen Mails sollen die Empfänger dazu verleitet werden, einen Anhang bzw. Link zu öffnen, mit denen sie sich letztendlich Schadprogramme einfangen. Die Verbraucherzentrale Hessen hat hier nur einen Rat: Die Mails durch Löschen am besten gleich in den virtuellen Papierkorb schicken, keinerlei Zahlungen leisten, keine personen- oder kontobezogenen Daten preisgeben oder bestätigen und in keinem Fall auf Links oder Anhänge in solchen Mails klicken. Aktuelle Spam- und Phishing-Maschen hat die Verbraucherzentrale Hessen auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Die Betreffzeilen und Texte sind vielfältig und zahlreich. Meistens geht es um angebliche (offene) Rechnungen oder Mahnungen. Diese Mails werden in der Aufmachung immer professioneller. Manche imitieren sehr geschickt das Erscheinungsbild des Unternehmens, das sie vortäuschen zu sein. Andere sind einfach nur plumpe Spams, die allein schon durch die Anzahl der Rechtschreib-fehler unschwer zu erkennen sind.



Eine aktuelle Masche sind Mails, die als Rechnungen der Deutschen Telekom getarnt sind.Diese kommen unter anderem mit der Betreffzeile "RechnungOnline Monat Mai 2014" daher. Die Empfänger werden aufgefordert, einen relativ hohen Rechnungsbetrag unverzüglich zu begleichen. Weitere Rechnungsdetails sollen einer im Anhang befindlichen zip-Datei entnommen werden, die sich letztlich als Schadsoftware entpuppt und die den Betrügern dabei behilflich ist, den PC auszuspionieren. "Die Betroffenen sollten unter keinen Umständen den Dateianhang öffnen, sondern die E-Mail sofort unbeantwortet löschen und die verlangte Summe nicht bezahlen", so Peter Lassek, Referent für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Hessen.



Ferner im Umlauf sind derzeit angebliche Rechnungen von Vodafone sowie vermeintliche Mahnungen von "Arvato Inkasso", die angeblich im Auftrag von Vodafone Zahlungen einfordert. Besonders stark sind aktuell Kunden von PayPal betroffen. In E-Mails mit Betreffzeilenwie "Betrugsverdacht 6574-3040-5410-7594", "Konto-Status" oder "Bestätigen Sie Ihren Account" versuchen Betrüger an Zugangsdaten zu gelangen, um PayPal-Konten von ahnungslosen Verbrauchern leer zu räumen. Dabei suggerieren die Kriminellen den Empfängern, dass ihr Konto aus Sicherheitsgründen o.ä. verifiziert werden und daher die Zugangsdaten auf einer verlinkten Seite oder einem Dateianhang eingegeben werden müssten. In vielen Fällen wird eine Kontosperreangedroht, sollte die Verifikation nicht durchgeführt werden. Verbraucher sollten hier immer daran denken, dass PayPal niemals nach persönlichen Zugangsdaten fragen wird. E-Mails, in denengedroht und dazu aufgefordert wird, Zugangsdaten preiszugeben sind üblicherweise Betrug.

Gleiches gilt für die betrügerischen E-Mails, die derzeit angeblich im Namen des Rechenzentrums Fiducia IT AG bzw. der Volks- und Raiffeisenbanken versendet werden. Ziel ist es, die Zugangsdaten zum Online-Banking zu erhalten. Auch hier gilt: bloß nicht auf die in diesen Mails enthaltenen Links klicken, denn die Zielseiten liefern Spionagesoftware.